[E-Payment] 3 Ratschläge für eine erfolgreiche Internationalisierung

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Mehr und mehr E-Tailer möchten sich international ausweiten. Wir merken dies vorallem, in Workshops und bei Events, wie den Lengow Ecommerce Day der vor kurzem in Paris stattgefunden hat. In Frankreich hat eine Umfrage der Fevad gezeigt, dass 56% der französischen Online-Händler schon international tätig sind, und dass weitere 14% vorhaben tätig zu werden. Die Internationalisierung ist also ein sehr wichtiges Thema für E-Tailer. Online-Zahlungs Methoden sind oft ein starker Reibungsfaktor für sie. Um diese Probleme zu vermeiden ist es möglich sich mittels Marktplätzen zu internationalisieren, es gibt aber auch andere Möglichkeiten: wir haben 3 Ratschläge für Sie zusammengefasst um internationale Online-Payment-Fallen zu vermeiden.

1) Nutzen Sie einen internationalen Payment-Dienstleister

Die internationale Weiterentwicklung einer E-Commerce Seite kann, wegen zu vielen Zwischenpersonen, administrative Komplexität bedeuten. Sie müssen sich in der Tat, sobald Sie Zahlungen außerhalb ihres Landes für ihren Online-Shop annehmen wollen, der lokalen Reglementierung, bezüglich Online-Payment, Sicherheit der Online-Transaktionen, und auch den beliebtesten Zahlungsmethoden des Landes, anpassen.

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Um diese Reglementarischen- und Technischen-Einschränkungen gewährleisten zu können, ist die Nutzung eines Dienstleisters,  der sowohl als Zahlungsinstitut als auch als PSP registriert ist,  empfehlenswert. Dieser gewährleistet die Verwaltung der verschiedenen Währungen sowie die Internationalen Verkaufs-Verträge.

2) Passen Sie die Zahlungs-Methoden an Ihre Zielgruppe an:

Je nach Region sind die beliebtesten Zahlungs-Methoden innerhalb Europas sehr unterschiedlich. In Frankreich sind „CB“ und PayPal meist ausreichend, um Kunden zufrieden zu stellen. In Deutschland zum Beispiel zahlen Kunden allerdings lieber per Überweisung oder per Rechnung.

Noch ein anderes Beispiel unserer Kunden die in den Niederlanden verkaufen zeigt uns (Und dies wurde bei unserer Konferenz über Cross-Border Verkauf bei dem Lengow Ecommerce Day bestätigt), dass die dort weitverbreitete Zahlungs-Methode iDeal unentbehrlich ist.

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Online-Payment Spezialisten empfehlen die Zahlungs-Methode an jeden Markt anzupassen, und so 3 bis 6 verschiedene Zahlungs-Methoden anzubieten.

3) Verhindern Sie Betrug und fördern Sie die Konversion:

Während seiner Konferenz bei dem Lengow Ecommerce Day hat Renan Aulanier von Be2Bill eine interessante Verbindung zwischen der Online-Payment Sicherheit und den Impact auf die Konversionsrate hergestellt. Er hat dabei ein paar wichtige Grundvoraussetzungen erwähnt, wie zum Beispiel eine mehrsprachige Payment-Seite mit der Möglichkeit die Zahlungs-Währungen auszusuchen, und multiple Zahlungs-Methoden anzubieten.

Darüber hinaus empfiehlt der Experte den richtigen Transaktions-Betrag zu finden, der das beste Verhältnis zwischen Betrugsgefahr und E-Commerce Konversion bietet. In der Tat können unter einem gewissen Einkaufs-Betrag die „double authentication Systems“ wie 3D Secure zu einem Warenkorb-Abbruch führen, vor allem für geringe Beträge. Es ist also manchmal besser ein leichtes Risiko einzugehen, um die Reibungslosigkeit des Zahlungs-Prozesses zu gewährleisten und die Transaktions-Abbruchrate zu senken.

Bild: Pixabay

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Katharina Finninger