Preisvergleichsportale für Anfänger

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Die Preisvergleichsportale existieren seit 10 Jahren und ermöglichen Verbrauchern die Produkte zu suchen, vergleichen und zum günstigsten Preis zu kaufen. Wenn sie verschiedene Prozesse und Geschäftsmodelle verwalten, kann dies schwierig sein, diese zu managen.

Wie arbeiten die Preisvergleichsportale?

Ein Preisvergleichsportal ist eine Dienstleistung, die den Online-Vergleich von Produkten ermöglicht. Die Preisvergleichsportale listen die von den Online-Händlern zugeschickten Produkte und sortieren diese nach Preisen.

Die Preisvergleichsportale genießen einen hohen Online Traffic dank guter Suchmaschinenoptimierung und infolgedessen ist das Suchen der Produkte durch die Auflistung in diesen Portalen vereinfacht. Dank dieser Transparenz ist es sinnvoll Produkte in Preisvergleichsportalen aufzulisten.

Um Ihre Produkte auf verschiedenen Preisvergleichsportalen aufzulisten, sollten Sie Ihren Produktkatalog den entsprechenden Portalen zukommen lassen. Dies erfolgt für gewöhnlich als XML, CSV oder TXT, diese Datei wird dann jeden Tag automatisch aktualisiert. Sobald die Datei integriert wurde, ist die Arbeit der Online-Händler beendet.

Um so viele Produkt-Informationen wie möglich zur Verfügung zu stellen, ist es wesentlich die Hauptinformationen im Katalog einzugeben: Titel, Kategorie, Preis, Lieferkosten, Bild, URL und Verfügbarkeit.

Manchmal wird  auch die EAN oder MPN der Produkte nachgefragt. Diese Informationen sind sehr wichtig, da je mehr Informationen zur Verfügung stehen, desto mehr werden die Verbraucher aufmerksam auf die Produkte.

Die verschiedenen Geschäftsmodelle

Es gibt drei Hauptmodelle. Das weitverbreitetste Modell ist der Kosten-Pro-Klick.

CPC – Kosten-Pro-Klick

Das ist das üblichste und meist benutzte Modell bei den Preisvergleichsportalen. Es ist ein sehr einfaches Modell: Sie bezahlen für jeden Klick auf dem Portal.

Der durchschnittliche Kosten-Pro-Klick beträgt ungefähr 0.19€. Dieser CPC kann entsprechend der Produktkategorie stark variieren. Der CPC ist in der Regel für High-Tech-Produkte oder für Reisen höher als für Nischenprodukte wie zum Beispiel  ein Ventilator.

Diese CPC scheinen  auf den ersten Blick teuer zu sein, sind aber meistens günstiger als die CPC von Sponsoren-Links. Werden diese gut gesteuert, sind diese Kampagnen sehr rentabel für die Händler.

CPA – Prozent vom generierten Umsatz

Es gibt auch ein weiteres Modell, das man auch bei Affiliate finden kann: das CPA; der Prozent am generierten Umsatz.

Ein Preisvergleichsportal berechnet einen Anteil am generierten Umsatz. Jedes Mal, wenn ein Internetbenutzer auf den Shop eines Händlers landet, aufgrund eines Preisvergleichsportals und das Produkt auch kauft, soll der Händler einen Anteil am Umsatz bezahlen.

Dieses Modell ist für die Händler vorteilhaft, da sie die Preisvergleichsportale bezahlen, nur wenn das Produkt verkauft wird.

Kostenlos

In letzter Zeit hat die Einführung eines neuen Preisvergleichsportals für Wirbel gesorgt.

Google hat nämlich mit Google Shopping einen (erneuten) Marktauftritt gemacht. Das Portal ist kostenlos für die Online-Händler und es fallen keine Gebühren an.

Preisvergleichsportale nach welchen Kriterien auswählen?

Es gibt zahlreiche Preisvergleichsportale in jedem Land. Es ist also wesentlich gezielte Portale zu wählen die Herausstechen.

Budget

Zu den wichtigsten Kriterien gehört das Budget. Es ist nämlich sehr wichtig sein monatliches Budget pro Portal zu definieren. Die wichtigsten Preisvergleichsportale mit hohem Traffic können viele Klicks generieren. Die Klicks werden mit einem CPC berechnet und infolgedessen kann das Budget sich schnell und deutlich erhöhen.

Zielgruppe

Es gibt allgemeine Preisvergleichsportale, auf denen alle Produkte aufgelistet werden, aber auch spezialisierte Preisvergleichsportale, die nur bestimmte Produktkategorien anbieten.

Diese spezialisierten Preisvergleichsportale haben sich seit einigen Jahren entwickelt und sind sehr interessant. Es ist infolgedessen wichtig, das richtige Portal auszuwählen, um z.B. Mode-Produkte nicht auf einem Portal für Gartenmöbel zu platzieren!

Die Wichtigkeit einer richtigen Optimierung

Jedes Preisvergleichsportal hat einen eigenen Algorithmus und ein eigenes Quality Score. Diese sollten Sie kennen, bevor Sie Ihre Produkte online stellen.

Genau wie SEO oder SEM Prozesse ist es wichtig die Produktinformationen zu optimieren um die besten Suchergebnisse zu erzielen.

Jedes Produktdatenblatt sollte so viele Informationen wie möglich beinhalten, um das Produkt attraktiv und detailliert zu gestalten: Verfügbarkeit, Versandkosten, Titel, Bild und Preis müssen genau und prägnant angegeben werden.

Die Rentabilität immer bemessen

Die Messung des ROI stellt auch eine wichtige Position dar. Aufgrund einer richtigen Steuerung des Budgets und des Produkt-ROI, können Sie dies erfolgreich managen.

Jeder Händler hat ein eigenes ROI-Berechnungsverfahren mit verschiedenen Problematiken.

Die Kampagnen werden dank der Beobachtung des ROI verfolgt. Die Portale, Kategorien und Produkte, die die globale Wirtschaftlichkeit beeinflussen, werden separiert.

Eine regelmäßige Pflege, automatisch oder manuell, ermöglicht die Produkte zu deaktivieren, die nicht umsatzfähig sind. Aufgrund der Betreuung sparen Sie jeden Monat Geld: Warum sollen Sie für Klicks für Produkte bezahlen, die sich nicht rentieren?

Schlussfolgerung

Die Preisvergleichsportale stellen einen bedeutenden Kanal dar, um die Produkte an ein breites Publikum zu verteilen. Dank einer richtigen Optimierung und einer regelmäßigen Beobachtung und Sondierung, werden Sie schnell von den Preisvergleichsportalen profitieren.

Mickael Froger

CEO @ lengow