Ende 2016 hatten bereits 65 Prozent der Weltbevölkerung ein Handy-Abonnement - das sind 4,8 Milliarden Handy-Nutzer. Dieses Jahr sollen es voraussichtlich 5 Milliarden werden und bis 2020 sogar 860 Millionen neue Abonnenten dazu kommen, was die globale Marktdurchdringungsrate auf 73 Prozent bringen würde. Allerdings verlangsamt sich das Wachstum im Vergleich zu den vorherigen Jahren. Voraussichtlich sinkt die jährliche Wachstumsrate (CAGR) von 5,6 Prozent (in den letzten vier Jahren) auf 4,2 Prozent zwischen 2016 und 2020.
US-Verbraucher verbringen bereits über die Hälfte ihrer digitalen Zeit auf Mobilgeräten und 30 Prozent aller E-Commerce Ausgaben werden bereits über das Smartphone getätigt. Unternehmen wie Amazon, Wish oder Uber haben bereits gezeigt, wie man mobiles Shopping über das Smartphone, einfach und benutzerfreundlich umsetzen kann. Auch andere Player können Teil an dieses Erfolges werden, indem sie kinderleicht bedienbare Shopping-Apps kreieren. Es sprechen zumindest viele Gründe dafür.
Google über das Verhalten von Mobile Commerce Shoppern:
Online-Verbraucher checken ihr Smartphone 150-mal am Tag in sogenannten „Momenten der Entscheidung".
Hinter jedem dieser „Momente der Entscheidung" verbirgt sich die Möglichkeit, für Marken und Händler, den Entscheidungskaufprozess ihrer Kunden positiv zu beeinflussen. Weltweit erleben täglich 3 Milliarden Menschen Momente der Entscheidung. 44 Prozent der deutschen Verbraucher gaben an, dass sie bei der Produktsuche über ihr Smartphone, ein Produkt oder eine bestimmte Marke in Betracht gezogen haben, für dass sie sich vorher nicht interessiert haben, weil ihr Smartphone in dem Moment für sie relevante Informationen angezeigt hat.
Bereits über 30 Prozent der E-Commerce Transaktionen in den USA, werden über das Smartphone getätigt. Laut Criteos Mobile Commerce Report (Q2) werden über 50 Prozent der mobilen Shopping-Transaktionen, von Händlern generiert, die das Shoppingerlebnis über Apps zu einer klaren Priorität gemacht haben. Die Studie hat außerdem gezeigt, dass Smartphone Apps mehr Verkäufe generieren im Vergleich zu Desktop-Seiten, weil sie ein besseres Browsing-Erlebnis ermöglichen.