Recht

    Publication: 25/02/2019

    Update: 15/10/2026

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    Digitaler Binnenmarkt: Europa reguliert Praktiken der Online-Marktplätze

    Die Europäische Union setzt ihr Engagement für einen digitalen Binnenmarkt in Europa weiter fort. Die EU-Verhandlungsführer haben vor Kurzem eine Vereinbarung zur Regelung der Beziehungen zwischen Online-Plattformen und Händlern getroffen. Das Ziel? Die Schaffung eines fairen, transparenten und berechenbaren Geschäftsumfelds für Unternehmen und Händler bei der Nutzung von Online-Plattformen in Europa. Im Folgenden werden die verschiedenen Elemente dieses Abkommens, das auf 7000 Plattformen und Markptätze in der EU abzielt, entschlüsselt.

    1 von 2 Unternehmen nutzt Online-Marktplätze

    Marktplätze sind in Europa zu einem Muss für Händler geworden. Laut einer Eurobarometer-Umfrage geben 42 % der EU-Unternehmen an, diese Plattformen zu nutzen, um ihre Produkte/Dienstleistungen über das Internet zu verkaufen. Diese Marketingkanäle ziehen immer mehr Online-Händler an, die bereit sind, die Vorteile dieser Plattform zu nutzen, um im Ausland bekannter zu werden und ihr Geschäft auszubauen. Als Reaktion auf diesen Marktplatz-Ansturm sind auf dem europäischen Markt einige unlautere Geschäftspraktiken zu beobachten. Dies hat die EU veranlasst, sich mit dem Thema zu befassen, um Lösungen zu finden, um den Markt zu bereinigen und gleichzeitig die bereits etablierte Dynamik zu erhalten.

    Zum Herunterladen > Erfolgreich auf Marketplaces verkaufen

    In einer Mitteilung zu Online-Plattformen und dem digitalen Binnenmarkt stellte die Kommission 2016 fest, dass es einige Bereiche gibt, in denen weitere Anstrengungen erforderlich sind, um „ein vertrauenswürdiges, rechtlich geordnetes und innovationsorientiertes europäisches Ökosystem zu gewährleisten“. Zwei Jahre später schlug die Kommission eine Verordnung über Fairness und Transparenz im Handel mit Online-Plattformen vor. Dieses Projekt wird mit dem Abschluss einer politischen Einigung zwischen dem Europäischen Parlament, dem Rat und der Europäischen Kommission im Februar 2019 fortgesetzt. „

    Adrian Gmelch

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