Das Ende von Amazon Product Ads naht – wir zeigen Ihnen die Alternativen!

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Die Amazon Product Ads werden Ende Oktober eingestellt. Amazon hat letzte Woche Dienstag bekannt gegeben, dass das Programm, welches Onlinehändlern mehr Sichtbarkeit auf dem Marktplatz verschafft hat, nicht mehr angeboten wird.

Letzte Woche Dienstag hat der Marktplatz Amazon seine Kunden darüber informiert, dass die Amazon Product Ads, welche der Marktplatz seit 2012 anbietet, zum 31. Oktober 2015 eingestellt werden. Amazon Product Ads waren sehr beliebt und ermöglichten Händlern Produktanzeigen auf Amazon zu schalten und damit die Sichtbarkeit ihrer Produkte auf dem Marktplatz zu steigern. Diese Produktanzeigen waren in verschiedenen Bereichen sichtbar (detaillierte Produkansicht, Suchergebnisse, Buy Box etc.) und erschienen, sobald ein Shopper auf der Suche nach ähnlichen oder ergänzenden Produkten war. Sobald ein Shopper auf die Anzeige geklickt hat, wurde er direkt auf den Shop des Onlinehändlers weitergeleitet.

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Uns ist es besonders wichtig, Ihnen heute eine Auswahl an Alternativen zu präsentieren, die Ihnen weiterhin ermöglichen, eine große Anzahl an potentiellen Käufern zu erreichen.

Bleiben Sie bei Amazon…

Verkaufen Sie Produkte direkt über Amazon

Wenn Sie aktuell Product Ads auf Amazon schalten, allerdings bisher noch nicht über Amazon verkaufen, ist es jetzt vielleicht für Sie die Möglichkeit ernsthaft darüber nachzudenken, ihre Produkte über Amazon zu verkaufen und von den Besucher- und Käuferzahlen des Marktplatzes zu profitieren. Der Marktplatz bietet nicht nur glänzende Verkaufsmöglichkeiten im Inland (Amazon Deutschland hat 24.8 Millionen Besucher im Monat) sondern hat auch einen beeindruckenden Service im Ausland mit dem Sie ihre internationale Entwicklung in Bewegung setzen können. Schauen Sie sich dazu Versand durch Amazon einmal genauer an und schauen Sie, welche Option am besten zu ihrem Geschäftsmodell passt. Bei Verkaufen bei Amazon stehen Ihnen zwei Zahlungsoptionen zur Verfügung: zahlen Sie beim Verkauf oder entscheiden Sie sich für ein monatliche Gebühr.

Gesponserte Produkte

Sie können aber auch weiterhin ihre Angebote auf dem Marktplatz hervorheben indem Sie Amazon „Gesponserte Produkte“ verwenden. Wenn Sie von dem Service Gebrauch machen möchten, wird hier allerdings im Gegensatz zu den Produktanzeigen vorausgesetzt, dass Sie Ihre Produktkataloge über den Marktplatz veröffentlichen. Um mehr Sichtbarkeit zu erreichen, müssen Sie im Vorfeld die Artikel auswählen, Keywords hinzufügen und CPC Gebote anpassen. Die Rechnungstellung basiert auf CPC und wenn ein Shopper auf Ihre Anzeige klickt, wird er auf die detailierte Produktseite ihres Artikels innerhalb vom Amazon Marktplatz weitergeleitet. Der Shopper gelangt also nicht mehr automatisch auf Ihre eigene Webseite, wie zuvor bei den Amazon Produktanzeigen.

 Amazon Text Ads

Wenn Sie weiterhin Traffic über Amazon Ads auf Ihrer Shopseite generieren möchten, haben wir gute Nachrichten. Amazon hat letzte Woche Dienstag bekannt gegeben, dass in den nächsten Wochen ein neuer Service names „Amazon Text Ads“ als Alternative zu dem aktuellen Service erscheinen wird. Die Beta-Version des Service wird zur Zeit in den Vereinigten Staaten mit einer Auswahl an Kunden getestet. Das neue Format besteht auf der Grundlage von Text und wird per CPC abgerechnet.

Amazon hat Anfang Oktober bekannt gegeben, dass der neue „Text Ads“ Service zum 31. Oktober eingestellt wird.

…oder probieren Sie eine andere Plattform aus

Google Shopping Kampagnen

Google ermöglicht Ihnen Shopping Kampagnen zu schalten, um Ihre Angebote hervorzuheben. Mit Google können Sie Produktanzeigen schalten, die direkt über die Suchmaschine und über Google Shopping sichtbar werden. Sobald ein Shopper nach einem Produkt sucht, was auch Sie in Ihrem Produktkatalog anbieten, zeigt Google dem potentiellen Käufer die Produktanzeigen. Das erhöht Ihre Chance auf bessere Konversionsraten. Da die Google Shopping Kampagnen auf der Grundlage von Produktgruppen funktionieren, müssen Sie via Google AdWords ihre CPC-Gebote für jede Produktgruppe entsprechend Ihrer individuellen Ziele anpassen. Um von diesem Service zu profitieren, müssen Sie sich bei Google Shopping über das Merchant Center anmelden und ein Google Adwords Konto erstellen.

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Dynamische Produktanzeigen auf Facebook

Seit Februar bietet Facebook „Dynamic Product Ads” an. Mit diesen dynamischen Produktwerbeanzeigen können Onlinehändler für ihre Produkte auf Facebook werben. Unter der Verwendung der Daten des sozialen Netzwerkes (likes, Standort etc.) können Benutzer personalisierte und zielgruppenorientierte Kampagnen für ihre Produkte erstellen. Diese neue Möglichkeit eignet sich hervorragend für Einzelhändler und E-Commerce-Unternehmen mit umfangreichen Produktkatalogen.

Wenn Sie bereits Kampagnen über Google Shopping aktiviert haben, sollten Sie wissen, das das Datenfeed  auch mit dem von „Dynamic Product Ads” kompatibel ist.

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Sie können diese Kampagnen natürlich einzeln oder in Kombination miteinander verwenden. Diese Alternativvorschläge sind selbstverständlich individuell, in Einklang mit ihrer Zielsetzung und ihrem Geschäftsmodell, anzuwenden.

Wenn Sie bereits Kunde von Lengow sind und mehr über die Vorteile von Amazon, Google oder Facebook Produktanzeigen wissen möchten, kontaktieren Sie unser Help Center.

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Quelle: Marketingland/ Bild: Flickr – Mike Seyfang

Imke Müller-Wallraf