Google Shopping : 10 Schritte um mit Lengow richtig anzufangen

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Wenn Sie noch nie mit Produktdatenfeeds gearbeitet haben, müssen Sie einige Grundkenntnisse lernen um richtig anfangen zu können. Hier sind einige Anweisungen, wie Sie Lengow nutzen könnten, um Ihr Feed-Management und dessen Übersendung zum Google Merchant Center zu verbessern.

1°) Ein erfolgreiches Felder-Matching

Das Felder-Matching ist eins der wichtigsten Bestandteile von Lengow und es ist wichtig am Anfang ein bisschen Zeit damit zu verbringen, um einen korrekten Produktdatenfeedzu erstellen. Lengow ermöglicht Ihnen das beste Produkt-Felder-Matching durchzuführen bevor Sie Ihren optimierten Feed zum Google Merchant Center senden. Sie können dies über den Tab Feed-Management > Matching der Felder machen. Denken Sie daran, die obligatorischen Felder auszufüllen.
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2°) Mapping der Kategorien

Damit Ihr optimierter Feed von dem Merchant Center akzeptiert wird, müssen die Kategorien Ihres Feeds mit denen von Google Shopping übereinstimmen. Dieses Mapping kann langwierig sein, ist aber ausschlaggebend damit Ihre Produkte den Websurfern in den richtigen Google Shopping Kategorien präsentiert werden. Mit Lengow können Sie dieses Mapping schnell und einfach durchführen, indem Sie in « Verwalltung der Angebote » auf das grüne „+“ Icon (steht neben jedem Produkt) klicken, um Ihre Produkte in die richtigen Kategorien einzufügen.   

Um alle Funktionalitäten von Lengow effektiv nutzen zu können, sollten Sie unbedingt das CPC-Feld, das sich in « Verwaltung der Angebote » befindet, ausfüllen. Diese Daten ermöglichen Ihnen präzise Rentabilitäts-Statistiken zu bekommen, und können auch genutzt werden um Regeln und Filter einzustellen, die auf der Leistungsfähigkeit jedes Produktes beruhen.

3°) Obligatorische Informationen :

Damit ein Feed bestätigt wird, benötigt Google mindestens 2 der 3 folgenden Felder:

  • Das MPN (Manufacturer Product Number),
  • Das GTIN (Wie ein EAN Code)
  • Die Marke des Produktes

Manche Produkt-Kategorien können mehr Informationen benötigen, wie zum Beispiel Bücher oder Kleider, für welche spezifische Attribute verlangt werden. Man findet diese auf der Hilfe-Seite von Google Shopping.

4°) Virtuelle-Felder zu Ihrem Feed hinzufügen:

Wenn Sie nicht mindestens 2 dieser 3 Informationen für die Kategorien bei denen der Produkt-Code zwar obligatorisch ist, aber nicht existiert, besitzen, benutzen Sie das Attribut „[identifier_exists]“ mit dem Value „FALSE“. Ohne dies riskieren Sie es, Ihr Konto gesperrt zu bekommen.

Wenn Sie dieses Feld nicht besitzen, können Sie es mit Lengow einfach erstellen, indem Sie ein virtuelles Feld in Ihrem Produkten-Feed über das Tab « Feed Management » und « Source Feed », am Ende der Seite erstellen.

Sie können so automatische Regeln einstellen, um Felder dieses neuen Tabs auszufüllen. Je nach den Feldern die fehlen, müssen Sie bis zu 4 automatische Regeln einstellen. Wir empfehlen Ihnen mit der wichtigsten anzufangen: Stellen Sie „[identifier_exists]“ auf „FALSE“ für all Ihre Produkte ein.

Anschließend können Sie je nach Situation Ausnahmen erstellen, indem Sie Folgendes angeben:

Wenn meine Felder [EAN] und [Marke] nicht « leer » sind, DANN wird [identifier_exists] zu „TRUE“.

Vergessen Sie nicht, dass im Merchant Center ein Produkt, dessen Feld [identifier_exists] als « False » markiert sind, Chancen hat bei den Google Shopping Resultaten sichtbar zu sein, während ein leeres Feld in dem mehr als 3 der obligatorischen Informationen fehlen, dazu führt dass das Produkt bei dem Senden zum Merchant Center einfach von dem Feed entfernt wird.

5°) Adwords und Custom Labels :

Mit Lengow haben Sie die Möglichkeit in Ihrem Feed benutzerdefinierte Labels zu entwerfen. Sie können diese zum Beispiel nutzen um spezifische Adwords Annoncen-Gruppen zu kreieren. Unsere Kunden bilden oft verschiedene Gruppen für die Produkte mit starkem ROI, mit hoher Saisonalität oder vor einer hohen Verkaufs-Periode. Man kann mit den Custom Labels bis zu 5 verschiedene Gruppen gestalten, unter dem Felder-Matching Interface mit dem Attribut „custom_label_x“. Sie müssen auch ein virtuelles Feld erstellen, wenn Sie automatische Regeln anwenden wollen.

Custom Labels sind für die neuen Shopping Kampagnen spezifisch und werden ab August 2014 obligatorisch werden.

6°) Produkte Ihres Feeds filtern:

Ein anderer Weg seinen Produkt-Daten-Feed zu verbessern wäre, die Produkte mittels verschiedenen Kriterien zu filtern. Zum Beispiel ist es nötig Ihren Feed zu filtern um auch wirklich nur die Produkte zu den Verteilern zu senden, die Sie auf Lager haben. Sonst würden Sie sich zum Beispiel unnötigen Klicks auf Preisvergleichern aussetzen. Idealerweise hilft es Ihnen, die Produkte nach Leistungsfähigkeit zu sortieren, um Ihre Konversionsrate zu erhöhen. 

7°) Produkt-Titel verbessern:

Der Titel Ihrer Produkte kann entscheidend für die Leistungsfähigkeit Ihres Online Produkt-Kataloges sein, da der Titel das erste Element ist, das von den Websurfern gesehen wird. Lengow empfiehlt Ihnen stark in Ihre Produkt-Titel Folgendes einzubauen:

  • Die Marke,
  • Der Produkt-Name,
  • Die Deklinations-Kriterien (Grösse, Farbe, usw.)

Die Produkt-Titel die eine Serien- oder Artikelnummer beinhalten werden viel weniger geklickt als andere… Ganz einfach aus dem Grund, weil Websurfer sich darunter nicht viel vorstellen können und auch weil sie auf Suchmaschinen und Verteilern viel schwieriger zu finden sind.

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In Ihrem Lengow Interface, unter « Feed-Management > Felder-Matching » können Sie dynamische Werte nutzen um Ihre Titel zu verbessern und effizienter zu machen.

Beispiel: Sie verkaufen T-shirts, Ihre Titel sind aber nicht richtig verfasst.

Versuchen Sie folgendes hinzuzufügen:

« {CAP}-{TITEL} {MARKE} {GRÖSSE} {FARBE} »

8°) Es ist wichtig ein Bild zu besitzen!

Google akzeptiert keine Produkte ohne Bilder. Infolgedessen werden Produkte die kein Bild besitzen automatisch und systematisch abgelehnt. Bis Sie dafür eine Lösung finden, können Sie unter „Segmentation“ einen Filter einstellen um Produkte ohne Bilder herauszufiltern:

pic

Zur Erinnerung: Das Format der Bilder muss minimum 400*400 Pixel groß sein.

9°) Preise einstellen: 

Es ist wichtig Ihre Preise in Ihrem Feed zu aktualisieren, sobald Sie auf Ihrem Online-Shop Preise ändern. Wenn es Preisunterschiede zwischen Ihrem Online-Shop und den Preisen die Sie an Google senden gibt, kann Ihr Konto gesperrt werden.

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Sie sollten deswegen die Indexierungen so einstellen, dass sie auf Lengow und Ihrem Back-Office so synchron wie möglich sind.

10°) Lieferungskosten einstellen:

Google beansprucht eine gewisse Struktur um den Betrag der Lieferungskosten einzustellen, wenn Sie diese noch nicht im Merchant Center erstellt haben. Es passiert oft dass dieses Feld schon gematched ist wenn Lengow Ihren Feed erstellt, es ist aber essenziel die Parameter zu überprüfen.  Google möchte, dass die Lieferungskosten für jedes Produkt mit dem ISO Länder-Code gefolgt von folgenden 3 Kriterien angezeigt werden:

  • Lieferregion (nicht obligatorisch)
  • Lieferservice (nicht obligatorisch)
  • Feste Lieferkosten(obligatorisch)

Jetzt sollten Sie bereit sein, Ihre Produkte an den Merchant Center von Google zu senden. Für weitere Fragen können Sie Lengow Wiki besuchen.

Katharina Finninger