5 Tipps für eine erfolgreiche E-Commerce-Strategie in der Modebranche

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Mode ist nach wie vor das größte Business-to-Consumer-Marktsegment des Onlinehandels – bis 2025 wird ein Umsatz von 1 Billion US-Dollar prognostiziert (Statista). Und es ist nicht nur das größte, sondern auch das erfolgreichste: 2020-2021 gehörten Sportbekeidungsmarken und Luxusanbieter wie Nike, Adidas, Anta Sports und Lululemon sowie LVMH, Kering und Hermès zu den „Supergewinnern“ und übertrafen den gesamten Markt.

Im folgenden Artikel zeigen wir nicht nur die Herausforderungen auf, denen die Marken (und auch Sie) gegenüberstehen, sondern geben auch fünf wichtige Tipps, wie Sie diese bewältigen können, um eine E-Commerce-Strategie für Mode zu entwickeln, mit der Sie zu einem Supergewinner werden.

4 Herausforderungen, denen sich jede Modemarke stellen muss

1. Der Tod der Markentreue

Die allgegenwärtige Bedrohung durch unbeständige Kunden ist ein klares und vorhandenes Risiko für Marken, insbesondere auf Marktplätzen. 44 % der Marken berichten, dass die größten Herausforderungen beim Verkauf auf Marktplätzen der Preiswettbewerb und die Kontrolle (d.h. die Differenzierung) des Kundenerlebnisses ist.

2. Steigende Rückgabequoten und wie man damit umgeht

Obwohl es seit einem Jahrzehnt virtuelle Umkleidekabinen gibt, die den Kunden helfen, die richtige Größe zu wählen, zu sehen, wie sie in einem Kleidungsstück aussehen oder sogar wie das Kleidungsstück mit anderen kombiniert werden kann (Outfit-Builder), sind die Rückgabequoten auch heute noch anhaltend hoch und liegen bei etwa 25 % für Einzelstücke, die in einer einzigen Größe gekauft wurden.

3. Technologischer Fortschritt erfordert Investitionen

Einem Trend folgend, der kurz nach dem Aufkommen virtueller Umkleidekabinen einsetzte, werden Augmented- und Virtual-Reality-Einkäufe immer noch zur Norm, insbesondere für Luxusmarken. Das Metaversum – völlig in die virtuelle Realität eintauchende Welten – steht uns bevor. Aber nicht viele Marken werden in der Lage sein, so viel zu investieren wie Luxusmodemarken, um davon zu profitieren.

4. Druck von Verbrauchern

Vor allem jüngere Käufer tendieren dazu, Marken ihre Loyalität zu schenken, zu denen sie eine Affinität haben, in der Regel auf der Grundlage gemeinsamer Werte oder Ziele. Dies äußert sich häufig in Form von „Green Credentials“, bei denen Marken nachweisen müssen, das sie ethisch einwandfrei hergestellte und umweltfreundliche Materialien verwenden. Dies führt zur Einführung von „Produktpässen“, mit denen zwei Ziele erreicht werden: die Bekämpfung von Fälschungen und die Stärkung des Vertrauens der Verbraucher. 40 % der Führungskräfte in der Modebranche planen die Einführung von Produktpässen.

5 Tipps für Ihre E-Commerce-Strategie in der Modebranche

Das sind vier gewaltige Herausforderungen. Sie erfolgreich zu meistern, ist für Modemarken eine Frage von Leben und Tod. Und sie sind sicherlich zu bewältigen. Aber zu welchem Preis? Wie können Sie diese Herausforderungen meistern, ohne dass es ein Vermögen kostet?

1. Nehmen Sie die Revolution des „Social selling“ an

Es wird erwartet, dass sich der Umsatz mit Social Commerce bis 2025 fast verdreifacht. Modemarken testen die Möglichkeiten, die sich ihnen bieten – wie Livestreaming und Augmented Reality – auf Plattformen wie Snapchat und TikTok. Verkaufen Sie Ihre Produkte auch in den sozialen Medien und machen Sie dort Werbung dafür, um die Sichtbarkeit und Markentreue zu erhöhen.

Wie kann Lengow helfen?

Lengow hat die Anbindung an Social Media-Plattformen ebenso entwickelt wie für 1.600 andere Marketing- und Vertriebskanäle. Wir haben Anbindungen zn Snapchat, TikTok, Instagram, Facebook und Pinterest.

Wir haben auf unserer Plattform leistungsstarke Funktionen (z.B. My Custom Channel) geschaffen, die unseren Kunden helfen, im Live-Commerce zu den Gewinnern zu zählen.

Durch die Nutzung der Lengow-Plattform konnte Pimkie z.B. schnell Sichtbarkeit für ein affines Publikum erlangen und seinem Traffic-Team volle Autonomie bei der Verwaltung seiner Kampagnen auf TikTok geben. Seit dem Start der Kampagne konnte die Brand die Reichweite bei den unter 25-Jährigen um eine Million steigern – ein Plus von 78 % – und die Zahl der über die Website geworbenen Kunden um 10 % erhöhen.

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2. Verkaufen Sie Ihre Produkte auf den richtigen Marktplätzen

Marktplätze sind ein entscheidender Faktor, wenn es darum geht, das Wachstum voranzutreiben und neue Zielgruppen zu erreichen. Sie wachsen doppelt so schnell wie der gesamte E-Commerce, und jedes Jahr werden mehr und mehr Nischenmarktplätze geschaffen.

In den letzten Jahren sind viele Nischenmarktplätze für Mode entstanden, auf denen 35 % der Verbraucher* einkaufen, insbesondere für Bekleidung, Turnschuhe/andere Schuhe und Haushaltswaren.

Neben der Sichtbarkeit bieten Marktplätze den Marken weitere Vorteile – zum Beispiel die Möglichkeit, Kleidung, die am Ende der Saison oder außerhalb der Saison verkauft wird, zu günstigen Preisen anzubieten. YOOX, Veepee, Privalia, showroomprivé.com oder SecretSales bieten diese Möglichkeit. Dies wird immer wichtiger, da die Vernichtung von unverkauften Waren in Frankreich jetzt illegal ist und ähnliche Gesetze auch in anderen Ländern möglich sind. Dort, wo es (noch) keine derartigen Gesetze gibt, spielen die Erwartungen der Verbraucher in Bezug auf Ihr Konzept der Nachhaltigkeit eine Rolle.

Wie kann Lengow helfen?

Lengow verfügt über Anbindungen an alle großen (Mode)-Marktplätze (Zalando, YOOX, La Redoute etc.), die es Ihnen ermöglichen, an mehr Orten zu verkaufen, ohne dass Sie zusätzliche Ressourcen benötigen. Verwalten Sie Ihre Marktplätze und überwachen Sie alle wichtigen Metriken über eine einzige Schnittstelle: die Plattform von Lengow.

Das spanische Schuhunternehmen Liberitae entwickelte z. B. dank Lengow eine profitable digitale Strategie auf den richtigen Marktplätzen. Das Unternehmen hat ihren Umsatz auf den Marktplätzen um das 10-fache gesteigert und ist nun in 4 weiteren Ländern vertreten.

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3. Reichern Sie Ihren Produktkatalog an, um sich von der Masse abzuheben

Angesichts des zunehmenden Wettbewerbs und der steigenden Zahl von Verkaufsstellen ist es schwierig, sich von der Masse abzuheben und gleichzeitig sicherzustellen, dass die Kunden überall, wo sie die Marke vorfinden, die gleichen Informationen erhalten.

Um wettbewerbsfähig zu sein, sollten sie sich an bewährten Verfahren orientieren:

  • Optimieren Sie Ihre Titel: Nehmen Sie attraktive, gut strukturierte und strategische Schlüsselwörter. Nutzen Sie Suchwerkzeuge, um herauszufinden, wonach die Leute suchen.
  • Geben Sie so viele Attribute wie möglich an, um Ihre Produkte besser zu beschreiben. Die Verwendung sowohl obligatorischer als auch optionaler Attribute ist wichtig, um ein erstklassiges Online-Produkt anzubieten und die Sichtbarkeit Ihres Produkts zu erhöhen. Dies ist besonders wichtig, aber aufgrund der zahlreichen möglichen Attribute in der Modebranche eine Herausforderung. Es ist aber auch unerlässlich, um Ihren Kunden zu helfen, eine sachkundige Entscheidung zu treffen.
  • Reichern Sie Ihre Beschreibungen an: Geben Sie so viele Details wie möglich an, damit Ihre Kunden genau wissen, was sie von Ihren Modewaren erwarten können.

Wie kann Lengow helfen?

Nutzen Sie die Lengow-Plattform, um automatische Regeln und Optimierungen zu erstellen, die die Qualität Ihrer Produkt-Feeds verbessern und Zeit und Ressourcen sparen. Stellen Sie zum Beispiel Regeln auf, um sicherzustellen, dass alle Titel das gleiche Format haben – vielleicht mit Großbuchstaben am Anfang und in der gleichen Reihenfolge der Attribute. Verwenden Sie “Zusätzliche Quellen“, um Ihren Katalog mit heißen oder kalten Datenquellen anzureichern, um einen einzigen, optimierten Produktkatalog zu erstellen.

Mit Hilfe der Lengow-Plattform hat Liu Jo seinen Produktkatalog mit über 5.000 Produkten für die Veröffentlichung auf 15 neuen Marktplätzen und Marketingkanälen in 7 Ländern optimiert und automatisch angepasst.

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4. Achten Sie auf Ihr Bildmaterial

Wir haben bereits auf die hohen Rückgabequoten in der Modebranche hingewiesen. 56 % der Käufe von Kleidung und Schuhen werden zurückgegeben, und 30 % der Käufe von Schmuck und Accessoires gehen zurück. Dadurch reduzieren sich nicht nur die Einnahmen, sondern es fallen auch Kosten für die Wiederauffüllung der Lagerbestände und andere Kosten an.

Je mehr qualitativ hochwertige Bilder ein Käufer bekanntlich sieht, desto höher ist die Chance auf eine Konversion und desto geringer ist eine Retoure. Einige Marktplätze stellen Regeln für die Bilder auf, die Sie verwenden dürfen – YOOX zum Beispiel verlangt, dass Sie mindestens 2 Bilder verwenden, z.B. zwei Packshots oder eine Mischung aus Packshot und Modell vor einem weißen/klaren Hintergrund.

Denken Sie auch über die Verwendung von nutzergenerierten Inhalten (UGC, User-generated content) für Ihre verschiedenen Marktplätze nach.

Wie kann Lengow helfen?

Gehen Sie nicht das Risiko ein, nicht genügend Bilder zu haben: Verwenden Sie „Zusätzliche Quellen“, um weitere Bilder zu Ihrem Produktkatalog hinzuzufügen. Schaffen Sie die bestmögliche Benutzererfahrung für den Kunden und reduzieren Sie die Rücksendungen.

5. Machen Sie genaue und aktuelle Produktangaben (einschließlich Lagerbestand!)

Genauso wie unzureichende Produktinformationen zu kostspieligen Retouren und Kundenabwanderung führen können, gilt dies auch für ungenaue Produktinhalte. 50 % der Kunden geben an, dass sie schon einmal einen online gekauften Artikel zurückgegeben haben, weil er nicht der Produktbeschreibung entsprach. Von denen, die Artikel zurückgeben, kaufen 54 % mit geringerer Wahrscheinlichkeit wieder bei demselben Anbieter.

Denken Sie daran, dass der Lagerbestand ein integraler Bestandteil der Produktdaten ist: Eine Auftragsstornierung aufgrund fehlender Bestände oder einer verspäteten Lieferung wirkt sich nicht nur negativ auf die Erfahrungen Ihrer Kunden, sondern auch auf Ihren Ruf aus. Es ist besser, dem Kunden mitzuteilen, dass Sie derzeit keine Ware auf Lager haben.

Wie kann Lengow helfen?

Mit der Lengow-Plattform können Sie Daten und Übersichten nutzen, um die Verfügbarkeit und die Sichtbarkeit effektiver zu verwalten. Sie können Ihren Bestand auch auf allen Ihren Vertriebskanälen über eine einzige Plattform synchronisieren und Vertriebsregeln einrichten, die die Anzeige von nicht vorrätigen Produkten deaktivieren, um Überverkäufe zu vermeiden.

Und jetzt?

Ein großer Teil des Erfolgs der „Supergewinner“ in der Modebranche ist darauf zurückzuführen, dass sie einige wichtige Bestandteile des E-Commerce perfekt beherrschen. Wie wir gezeigt haben (und unsere Kunden bestätigen es), können Sie viele dieser Dinge auch mit der Lengow-Plattform perfekt umsetzen.

Marion Lomenech

Marketing Product Specialist @ Lengow

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