Warum Sie UGC in Ihre Werbeanzeigen integrieren sollten

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Haben Sie es satt, immer dieselben langweiligen Produkte auf weißem Hintergrund in Ihren Werbeanzeigen zu sehen? Sie finden, dass Ihre bezahlten Anzeigen auf Facebook und Instagram alle gleich aussehen – und dass es ihnen an Pep fehlt? Dann bereiten Sie sich jetzt auf die gute Nachricht vor: Es ist möglich, die einheitlichen Hintergründe in Dynamic Product Ads durch echte Fotos zu ersetzen, die von Nutzern aufgenommen wurden. Tatsächlich testen immer mehr Marken die Einbindung von UGC in dynamische Produktanzeigen in sozialen Netzwerken – mit teils beeindruckenden Ergebnissen. Wie wäre es, wenn auch Sie davon profitieren?

Was genau sind UGCs?

Der Begriff „User Generated Content“, oder nutzergenerierte Inhalte bezeichnet alle Inhalte, die von Internetnutzern erstellt und veröffentlicht werden. Bei einer Marke bezieht sich UGC konkret auf die Inhalte, die von denjenigen, die ihr in sozialen Netzwerken folgen, gepostet werden und die ihre Produkte oder Dienstleistungen hervorheben. Ein Beispiel? Wenn eine Abonnentin des Instagram-Accounts von Sephora ein Foto von sich veröffentlicht, auf dem sie in einer Sephora-Filiale einen Lippenstift ausprobiert, ist das ein typischer UGC.

Natürlich ist diese Art von Inhalt nicht auf die Verwendung eines Produkts beschränkt. Bewertungen, die Nutzer auf TripAdvisor hinterlassen, sind auch UGC. Die Selfies von Coca-Cola-Trinkern, die stolz die Flasche mit ihrem Vornamen in der Hand halten, ebenfalls. Genauso wie die Airbnb-Gastgeber, die zukünftigen Reisenden ihre Nachbarschaft zeigen.

Diese Inhalte sind für Marken von großem Interesse: Sie profitieren sowohl von der Sichtbarkeit der Nutzer in ihrer Community als auch von den positiven Auswirkungen der Inhalte auf die Kaufentscheidungen anderer Verbraucher. Denn in einer Welt, in der 92% der Kunden den von Gleichaltrigen veröffentlichten Inhalten mehr vertrauen als denen, die von einer Marke kommen (HubSpot), ist die durch die UGC vermittelte Authentizität ein starker Verkaufsanreiz. Diese Inhalte sind das Ergebnis einer freiwilligen Meinungsäußerung, die das Vertrauen der Verbraucher stärkt: Niemand zwingt einen Nutzer, ein Foto von sich zu posten, auf dem er ein Paar Nikes trägt oder auf einer Nintendo Switch spielt!

Die Verwendung von nutzergenerierten Inhalten ist in der Marketingszene nichts Neues. Was jedoch neu ist, ist die Idee, diese Inhalte in Dynamic Product Ads zu integrieren. Und das verändert alles.

Wie unterscheiden sich Dynamic Product Ads von herkömmlichen Werbeanzeigen?

Um zu verstehen, warum die Kombination von UGC und DPA (Dynamic Product Ads) revolutionär ist, muss man begreifen, was letztere von herkömmlichen Werbeanzeigen im Internet unterscheidet.

Dynamic Product Ads sind ein Werbeformat, das auf Retargeting basiert. Sie ermöglichen die automatische Generierung personalisierter Anzeigen, die Internetuser beim Surfen sehen. Sie werden dabei auf der Grundlage ihres Browserverlaufs gezielt angesprochen. Hierbei handelt es sich um „dynamische“ Werbeanzeigen, weil sie in Echtzeit aus einer Basisvorlage (einem weißen Hintergrund, auf dem Sie Ihre unverwechselbaren Markenelemente platzieren) erstellt werden. Auf diese werden das Produktbild und die Produktinformationen platziert und dann den Personen angezeigt, die sich dafür interessieren könnten.

Angenommen, ein Besucher Ihres Online-Shops hat sich die Seite Ihrer neuen Bratpfanne lange angesehen, hat sie aber ohne etwas zu kaufen wieder verlassen. Wenn er sich jetzt seinen Facebook-Feed ansieht, wird ihm eine Werbung angezeigt, die die zuvor angesehene Pfanne bewirbt: So hat er die Möglichkeit, auf die Anzeige zu klicken, um zur Produktseite weitergeleitet zu werden und sich das gewünschte Utensil zu kaufen.

Der große Vorteil von DPAs ist, dass sie sich automatisch an die Verbraucher anpassen, je nachdem, wie sie sich im Internet verhalten. Sie sind personalisiert und werden auf jedem Gerät im Cross-Channel-Bereich gleichermaßen angezeigt. Außerdem tun Werbeabteilungen alles dafür, um die Erstellung von Dynamic Product Ads-Kampagnen zu vereinfachen. Das einzige Problem seit der Einführung dieses Formats war, dass Marken ihre Produkte auf nüchternen weißen Hintergründen abbilden mussten – bis jetzt!

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Warum sollten Sie UGC in Dynamic Product Ads integrieren?

Das Ganze funktioniert folgendermaßen: Anstatt Ihr Produkt in den DPAs vor einem weißen Hintergrund zu platzieren, haben Sie die Möglichkeit, nutzergenerierte Inhalte zu integrieren. Diese Inhalte werden in Anzeigenvorlagen eingebettet, die wiederum dazu dienen, in Echtzeit personalisierte Kampagnen zu erstellen. So können Marken ihre Produkte bewerben, indem sie die langweiligen Standbilder auf weißem Hintergrund gegen echte Fotos austauschen, die von „echten“ Usern aufgenommen wurden, die das jeweilige Produkt tragen oder benutzen.

Wenn Sie das Produkt in Ihren Dynamic Product Ads in Verbindung mit dem richtigen Kontext präsentieren, verändern Sie den Eindruck, den die Verbraucher von dem Produkt bekommen. Sie haben eine bessere Vorstellung von dem Produkt, wie sie es tragen oder verwenden können und welchen Mehrwert es ihnen bietet. Das ist ein wirkungsvolles Instrument zur Entscheidungsfindung. Und noch besser: Hierbei handelt es sich um ein Mittel, mit dem die Retourenquote drastisch gesenkt wird (eine echte Sorge für E-Commerce-Anbieter).

Marken, die diese Kombination getestet haben, stellten einen großen Einfluss auf die Klickrate, die Konversionsrate und das ROAS (Return on Advertising Investment) fest. Die Reichweite der Anzeigen wurde stark verbessert. Die Verwendung von nutzergenerierten Inhalten erhöht also die Vorteile von standardmäßigen Dynamic Product Ads.

Wie integriert man Nutzerbeiträge in DPAs?

Diese Innovation hat also gute Chancen, bei den Marken schnell zu expandieren. Leider kann die konkrete Anwendung kompliziert erscheinen. Da die Anzeigenverwaltungen der sozialen Netzwerke es nicht erlauben, die Anzeigenvorlagen für DPAs zu ändern, besteht die einzige Lösung darin, die gewünschten Bilder, die zuvor in Ihren Produktkatalog integriert wurden, selbst zu importieren. Und dann sagen Sie sich, dass es zu anstrengend ist, dass das nicht möglich ist, dass Sie sich etwas anderes überlegen müssen und so weiter.

Aber in Wirklichkeit ist es recht einfach. Wenn Sie das richtige Hilfsmittel haben! Mit Lengow können Sie Ihre UGCs ganz einfach in Ihren Produktkatalog integrieren, um bereits konfigurierte Produktbilder an die Werbeplattform zu senden, die für die Weiterverwendung in Ihren Dynamic Product Ads bereitstehen. Mit wenigen Klicks können Sie einen Produktfeed mit den gewünschten Fotos erstellen und diesen in die dafür vorgesehene Benutzeroberfläche auf Facebook oder Instagram exportieren. So ist Ihr Katalog bereits mit relevanten Inhalten einsatzbereit, die von Ihren Nutzern – die Sie im Vorfeld sorgfältig ausgewählt haben – generiert werden.

Jetzt müssen sie das alles mit Lengow nur noch selbst ausprobieren!

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Adrian Gmelch

Adrian Gmelch ist Tech- und E-Commerce-begeistert. Er betreute zunächst große Tech-Unternehmen bei einer internationalen PR-Agentur in Paris, bevor er für die internationale Öffentlichkeitsarbeit bei Lengow tätig wurde.

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