5 Feed-Optimierungen zur Steigerung der Profitabilität

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Der ROAS – „Return On Ad Spent” – ist eine Rentabilitätskennzahl, mit der Sie berechnen können, wie viel Ihnen 1 € bringt, der in Ihre Werbekampagne investiert wird. So können Sie schnell feststellen, ob Ihre Maßnahmen für Ihr Unternehmen profitabel sind.

Als Experte für Marketing und Leistung kennen Sie diese Kennzahl gut und verbringen viel Zeit damit, die Ergebnisse Ihrer Kampagnen bei Google, Facebook, usw. zu optimieren. Die Änderung der Anzeigenformate, Ihrer Zielgruppen oder Schlüsselwörter, die Umstellung auf Autopilot bei den Giganten des Internets, die Durchführung von A/B-Tests usw.

Aber zunächst diese Frage: Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, das zu optimieren, was DIE BASIS Ihrer Kampagnen darstellt, nämlich Ihren Produktfeed?

Ja, Ihr Produktkatalog ist eine großartige Ressource und ein Hebel für Ihre Rentabilität: Es liegt an Ihnen, ihn maximal zu nutzen. 

Entdecken wir hier gemeinsam fünf Optimierungen Ihres Feeds, mit denen Sie Ihren ROAS steigern können:

1. Alle Produktvarianten beim Importieren Ihres Katalogs einbeziehen

Beschränken Sie Ihren Feed nicht nur auf Ihre Hauptprodukte. Fügen Sie beim Import Ihres Katalogs alle Produktvarianten hinzu, die Sie haben. Produktvarianten sind Variationen desselben Produkts in Ihrem Katalog, z. B. verschiedene Größen oder Farben.

Die Vorteile:

  • Sie werden mehr Produkte zur Verfügung haben und das bedeutet eine Erhöhung der Sichtbarkeit. Das wird Ihren Kunden helfen, andere Farben, Größen, Muster oder Stoffe für ein bestimmtes Produkt zu finden. Zum Beispiel werden bei der Suche von „T-Shirt“ und „Weißes T-Shirt” so unterschiedliche Bilder bei Google Shopping angezeigt.
  • So können Sie Ihre Bestände besser verwalten und haben eine optimalere Anzeige im Hinblick auf die verschiedenen verfügbaren Größen oder Farben.
  • Sie können Ihre Titel mit diesen Informationen erweitern (siehe Abschnitt 4 über Titel).

Wenn jemand bei Google nach Kleidung und Accessoires sucht, helfen diese Merkmale bei der Entscheidung, ob das Produkt das Richtige ist. Manchmal reicht es aus, dass der Artikel in der richtigen Farbe, Größe und/oder dem richtigen Material verfügbar ist, damit die Kunden den Kauf tätigen.

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Auch bei Facebook ist es interessant, verschiedene Varianten zu haben, da Facebook Ihnen die Möglichkeit gibt, mehrere Produkte der gleichen Kategorie in Ihren dynamischen Anzeigen hervorzuheben.

Vergessen Sie nicht, Ihre Bestände für jede Variante zu aktualisieren. Dementsprechend können Sie auch automatische Regeln einrichten, damit ein Produkt und/oder seine Varianten nicht geliefert werden, wenn der Bestand zu nahe an 0 geht. So vermeiden Sie zum Beispiel die Enttäuschung eines Internetnutzers, der nach Schuhen sucht, wenn seine Größe nicht mehr vorhanden ist.

2. Geben Sie ein Maximum an Attributen an

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Die Attribute, aus denen sich Ihr Feed zusammensetzt, egal ob obligatorisch oder empfohlen, helfen dabei, Ihre Artikel genau zu beschreiben und erleichtern den Benutzern das Suchen und Finden.

Die Attribute, aus denen sich Ihr Feed zusammensetzt, egal ob obligatorisch oder empfohlen, helfen dabei, Ihre Artikel genau zu beschreiben und erleichtern den Benutzern das Suchen und Finden. Ihr Produkt-Feed muss mindestens die grundlegenden Attribute enthalten, die obligatorisch und für alle Produkttypen gleich sind. Einige der anderen Attribute sind optional, aber trotzdem sehr empfehlenswert und dienen dazu, Produkte in den Suchergebnissen besser zu positionieren.

In der Lengow-Plattform können Sie bei der Konfiguration Ihres Feeds in einem speziellen Bereich die Felder Ihres Katalogs mit Attributen verknüpfen, unabhängig davon, ob sie obligatorisch sind oder von den verschiedenen Kanälen empfohlen werden.

Einige Beispiele:

  • DIE GTIN
    Google legt auf einige von ihnen großen Wert, wie z.B. auf das Attribut „gtin” [gtin] GTIN (Global Trade Item Number). Der GTIN-Code  (Global Trade Item Number) ist ein internationaler Artikelcode, mit dem sich weltweit Millionen von Produktreferenzen verwalten lassen. Dieser Code befindet sich unter dem Barcode der Produkte und besteht in der Regel aus 13 Ziffern. Seit 2016 ist der GTIN-Code im Produktkatalog des Händlers für alle Markenprodukte, die neu auf Google Shopping verkauft werden, verpflichtend. Laut Google konnten Onlinehändler, die die korrekte GTIN zu ihren Produktdaten hinzufügt haben, einen durchschnittlichen Anstieg der Klicks um 20 % verzeichnen.
  • Die Kategorisierung Ihres Produkts
    Die Kategorie ist auch wichtig, um Ihre Produkte auf den verschiedenen Kanälen korrekt zu kennzeichnen. Dazu müssen Sie die Felder der Kategorien Ihrer Händlerseite und die des Vertriebskanals abgleichen. In Lengow können Sie diesen Abgleich im Bereich „Kategorien” der Plattform vornehmen (bei einigen Kanälen automatisch).
    Diese Produktkategorien helfen Ihnen, Ihre Werbekampagnen zu organisieren und auch von Internetnutzern besser referenziert und damit besser gefunden zu werden. Um eine bessere Chance zu haben, dass Ihre Produkte in den richtigen Kategorien gelistet werden, empfehlen wir es Ihnen, die Kategorien so exakt wie möglich zu verwenden.
  • Die Attribute „size” [Größe] und „color” [Farbe]
    Es ist wichtig, die Größe und Farbe Ihrer Produktvarianten anzugeben, um in den nach Größe und Farbe gefilterten Suchergebnissen zu erscheinen. Für die Kategorien „Kleidung” und „Schuhe” sind sie obligatorisch. Wenn sie in Ihrem Quell-Feed nicht vorhanden sind, sollten Sie sie hinzufügen. Und wenn sie schon vorhanden sind, sollten Sie überprüfen, ob Sie den Anforderungen Ihrer Kanäle entsprechen.
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Um Ihnen dabei zu helfen, verwenden Sie im „Matching attribut”-Teil der Lengow-Plattform die Umwandlungsliste, um die Werte Ihres Quellkatalogs mit denen abzugleichen, die von den Marketing-Kanälen erwartet werden.

Passen Sie zum Beispiel Ihr Größensystem an, indem Sie Ihre Produktgrößen von S, M und L auf 36, 38, 40 usw. ändern.

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3. Verwenden Sie Custom Labels

Benutzerdefinierte Etiketten, auch „Custom Labels” genannt, ermöglichen es Ihnen, Ihre Verbreitung zu optimieren. In der Tat werden Custom Labels dazu verwendet, um Ihren Produktkatalog nach den Werten Ihrer Wahl zu segmentieren: Saisonabhängigkeit, Lagerbestand, Angebote … Es ist besonders empfehlenswert, gemeinsame Labels für Produkte nach Ihren kommerziellen Zielen (KPI oder Key Performance Indicators) zu vergeben, um Ihre Kampagnen zu strukturieren und zu optimieren.

Mit Custom Labels können Sie nicht nur Ihre Ergebnisse leichter überwachen und nachverfolgen, sondern auch einige Fragen zu Ihrer Performance beantworten, zum Beispiel durch A/B-Tests. Custom Labels helfen Ihnen, Ihre Zielgruppe mit personalisierten Anzeigen zu erreichen und Ihren ROAS zu erhöhen.

Egal ob bei Google Shopping oder Facebook, Sie können bis zu 5 benutzerdefinierte Labels ([custom_label_0] bis [custom_label_4]) in Ihrem Feed haben.

Einige Beispiele für die Verwendung von benutzerdefinierten Etiketten:

  • Sie verkaufen Badeanzüge und Strumpfhosen: Legen Sie ein „Saison”-Label an und veröffentlichen Sie je nach Jahreszeit nur die Produkte, die den Saisonkriterien „Sommer” entsprechen, also Ihre Badeanzüge.
  • Fokussieren Sie sich für eine Sonderaktion auf eine Auswahl von Produkten, die gerade einen Angebotspreis haben. Gruppieren Sie z. B. Ihre Auslaufware oder das Ende Ihrer Winterschuhkollektion, um eine neue Saison mit einer neuen Kollektion zu beginnen.
  • Konzentrieren Sie sich auf neue Produkte: Sie können Ihren neuen Produkten ein bestimmtes Angebot zuweisen, damit es bei der Einführung durchstartet.

Custom Labels sind ein sehr nützlicher Teil Ihrer Strategie und ermöglichen es Ihnen, eine höhere Granularität bei Ihren Kampagnen zu erreichen. Bei Feed Manager haben wir beispielsweise Custom Labels eingesetzt, um komplementäre Produkte zu kombinieren (z. B. ein Make-up-Programm für eine Kosmetik-Kundin), Top-Seller hervorzuheben oder auch andersherum Flops in der Priorität zu senken und die profitabelsten Produkte durch die Identifizierung von Preisklassen zu kapitalisieren.

Laetitia Pierron

Senior Account Manager bei Feed Manager

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Bei Lengow verwenden Sie diese, indem Sie Regeln für Ihren Feed erstellen, die es Ihnen ermöglichen, Produkte aus Ihrem Produktkatalog nach den von Ihnen gewählten Werten zu gruppieren.

4. Optimieren Sie Ihre Titel

Die Vorteile:

Die Optimierung Ihrer Anzeigentitel hat einen unmittelbaren Einfluss auf Ihre Ergebnisse. Warum ist das so wichtig?

  • Um die Sichtbarkeit zu erhöhen: Die Marketingkanäle, auf denen Sie Ihre Anzeigen ausstrahlen, wie z. B. Google Shopping, verlassen sich auf die in Ihrem Titel enthaltenen Schlüsselwörter, um zu erkennen, ob es eine Übereinstimmung zwischen der Suche des Nutzers und Ihrer Anzeige gibt. Ob man Ihre Anzeige sieht, hängt also von Ihrem Titel ab.
  • Um Klicks zu generieren: Der Titel ist eines der ersten Elemente, die Internetnutzer sehen und die darüber entscheiden, ob sie auf Ihre Anzeige klicken werden. Hinterlassen Sie einen guten ersten Eindruck!
  • Um die Konversionsrate zu optimieren: Internetnutzer erwarten nach einem Klick auf Ihre Anzeige eine Übereinstimmung zwischen dem auf der Weiterleitungsseite präsentierten Produkt und dem von Ihnen festgelegten Titel. So gibt es für den Interessenten keine Enttäuschung und für Sie wird die Konversationsrate optimiert!

Wie können Sie Ihre Titel optimieren?

  • Indem Sie einige relevante und gefragte Schlüsselwörter hinzufügen: Stimmen Sie Ihren Titel mit den Schlüsselwörtern ab, nach denen Ihre Kunden suchen werden, um Ihr Produkt zu finden. Tools wie SEMrush, Lengow, Google Ads oder Google Search Console können Ihnen helfen, Ihre Platzierung in den Google-Suchergebnissen zu verbessern und sich von Ihren Mitbewerbern abzuheben. Sie müssen die relevantesten Schlüsselwörter bestimmen, bei denen Sie sich positionieren wollen, und eine Liste negativer Schlüsselwörter erstellen.
  • Erweitern Sie sie: Eine klare Beschreibung des Produkts ist am effektivsten. Ihr Titel sollte wichtige Attribute wie Marke, Produkttyp, Altersbereich, Geschlecht, Größe, Farbe usw. enthalten. Platzieren Sie die wichtigsten Informationen am Anfang des Titels, in den ersten 70 Zeichen, vor allem, wenn sie auf dem Bild nicht sichtbar sind.Produkte werden sehr oft über ihren Markennamen gesucht und gefunden, zögern Sie also nicht, diese Information an den Anfang Ihres Titels zu stellen. Wenn die Marke Ihrer Produkte nicht sehr bekannt ist, dann entscheiden Sie sich für eine Position am Ende des Titels.

Hier sind einige konkrete Beispiele:

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Die Lengow-Plattform ermöglicht Ihnen eine schnelle Optimierung Ihrer Titel durch die Definition von automatischen Regeln. Alle Ihre Titel können mit einer Handlung von Ihnen schnell geändert werden.

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5. Passen Sie Ihren Feed im Hinblick auf die Leistung Ihrer Produkte an

Konzentrieren Sie Ihre Bemühungen und Ihr Budget auf die profitabelsten Produkte, um Ihren ROAS zu verbessern. Genauso müssen die am wenigsten profitablen Produkte identifiziert werden, um ihre Verbreitung zu stoppen oder die verwendeten Ressourcen anzupassen.

Passen Sie die Verbreitung von mehr oder weniger profitablen Produkten und Kategorien von Ihrem Feed aus mit wenigen Klicks an. Gestalten Sie Ihre Strategie in Echtzeit!

  • Gruppieren Sie Ihre Produkte zunächst nach ihrer Leistung. Sie können wählen, ob Sie sich auf das Volumen der Klicks, die Anzahl der Verkäufe, den ROI, etc. konzentrieren wollen. Mit Lengow können Sie Ihre Produkte ganz einfach in Segmente (oder Unterkataloge) gruppieren, und zwar nach personalisierten Kriterien, die auf der Analyse Ihres Katalogs und seiner Leistung basieren.
  • Verwenden Sie anschließend diese Segmente, um Ihren Feed für jeden Marketingkanal aufzubauen.

Sie können automatische Regeln erstellen, um Produkte auf Kanälen entsprechend der erzielten Leistung (Umsatz, Konversionsrate, usw.) zu deaktivieren oder zu aktivieren. Sie können diese Informationen auch in Ihren Anzeigen und in Ihren verschiedenen Marketingkampagnen hervorheben. Bereiten Sie zum Beispiel ein Segment mit „profitablen Produkten” vor, die als die Produkte mit der besten Konversionsrate in den letzten 30 Tagen identifiziert wurden. Dann passen Sie Ihre Anzeigen an, indem Sie ein „Top-Produkt” im Titel dieser Produkte und ein benutzerdefiniertes Label „Top-Umsatz” hinzufügen, um es in Ihren Google Shopping- und Google Ads-Kampagnen hervorzuheben.

 

Denken Sie daran, dass eine erfolgreiche Marketingkampagne hochwertige Produktdaten erfordert. Ihr Katalog ist der Schlüssel zu optimierten Produktangeboten: Er ist die Grundlage Ihrer Multi-Channel-Strategie und Sie müssen besonders darauf achten, dass Sie aktuelle, gültige und qualitativ hochwertige Daten präsentieren.

Die Verwendung eines automatisierten Tools wie Lengow, um die Verteilung Ihres Katalogs zu zentralisieren und zu verwalten, kann Ihnen helfen, das Beste daraus zu machen und Ihren ROAS zu erhöhen.

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Adrian Gmelch

Adrian Gmelch ist Tech- und E-Commerce-begeistert. Er betreute zunächst große Tech-Unternehmen bei einer internationalen PR-Agentur in Paris, bevor er für die internationale Öffentlichkeitsarbeit bei Lengow tätig wurde.