Google Shopping: 6 Feeds für Ihre Shopping-Anzeigen

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Dieser Artikel ist Teil unserer „Google Shopping Tipps“-Reihe. Wir geben im Folgenden einen Überblick über die von Google zur Verfügung gestellten Shopping-Feeds zur Optimierung Ihres Online- und Offline-Produktkatalogs.

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Wenn Sie Ihre Produkte über Google Shopping verkaufen möchten, müssen Sie zunächst Ihre Berechtigung zum Verkauf über Google Shopping überprüfen, bevor Sie ein Konto im Merchant Center erstellen. Sobald diese Schritte abgeschlossen sind, bittet Sie Google, einen Feed zu erstellen, in dem Sie Ihren Katalog versenden und Ihre Produktdaten dann in das Merchant Center importieren.

Je nachdem welche Art von Anzeigen Sie schalten möchten, stellt Google einen oder mehrere Feeds für Händler zur Verfügung, die auch auf der Lengow Plattform zugänglich sind: Hauptfeed, Subfeeds, Merchant Promotions-Feed, Feed mit lokal erhältlichen Produkten, Produktbewertungsfeed und Manufacturer Center-Feed.

Der Hauptfeed (oder Produktfeed)

Wie der Name schon sagt, ist der Hauptfeed der erste Feed, den Sie innerhalb des Merchant Centers anlegen müssen. Dieser Feed wird auch als Produktfeed bezeichnet, und ist für die Anzeige Ihrer Daten in der Suchmaschine obligatorisch. Mit diesem Feed können Sie Ihre Produktdaten hinzufügen oder löschen. Damit das funktioniert, muss der Feed aus obligatorischen und empfohlenen Attributen bestehen, die Sie auf Seite 28 unseres Whitepapers finden. In Ihrem Hauptfeed bestimmen Sie auch das Land, in dem Ihre Produkte verkauft, und die Sprache, in der Ihre Daten präsentiert werden sollen.

Wenn Sie Ihre Produkte international verkaufen möchten, können Sie Ihre Produktdaten auch über Feeds für mehrere Länder versenden. Die Funktion der Feeds für mehrere Länder erlaubt es Ihnen, einen Feed für mehrere Länder und Sprachen zu verwalten. Hierzu richten Sie einfach für bestehende Hauptfeeds zusätzliche Kombinationen von Ländern und Sprachen ein.

Hinweis: Sie können Regeln individuell für jedes Gebietsschema erstellen und mit ergänzenden Feeds Produktdaten für bestimmte Länder und Sprachen hinzufügen.

Subfeeds

Was den Subfeed betrifft, so können Sie damit zusätzliche Daten zu Ihrem Produktkatalog hinzufügen. Diese Produktdaten werden über das Attribut id [ID] mit den bereits in Ihren Hauptfeed eingegebenen Daten verknüpft.

Wenn Sie die Möglichkeit haben, die Produktinformationen in diesem Feed zu aktualisieren, beachten Sie bitte, dass Sie Produkte weder hinzufügen noch löschen können. Diese Aktion sollte ausschließlich innerhalb Ihres Hauptfeeds durchgeführt werden.

Mit diesem zusätzlichen Ablauf können Sie z.B. benutzerdefinierte Labels hinzufügen und überschreiben, Titel ersetzen, bestimmte Artikel ausschließen oder fehlende GTINs hinzufügen.

Lesetipp > 10 Tipps für erfolgreiche Google Shopping Kampagnen

Merchant Promotions-Feed

Wenn Sie Ihren Kunden das ganze Jahr über Rabatte anbieten, ist dieser Feed wie für Sie geschaffen! Mit dem Feed „Merchant Promotions“ können Sie zu Ihren Shopping-Anzeigen kostenlos 3 verschiedene Angebotstypen hinzufügen: Rabatte, Geschenke und Versand.

Diese Werbeaktionen, die als anklickbarer Sonderangebots-Link präsentiert werden, erhöhen Ihre Konversionschancen und heben Sie von anderen Werbetreibenden ab. Sie müssen auch zum Zeitpunkt des Kaufs oder der Zahlung gelten und innerhalb von 6 Monaten nach Beginn der Aktion enden. Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie auf Seite 18 unseres Whitepapers „Succeed on Google Shopping“.

Hinweis: Ihre Werbeaktionen müssen den Regeln und den Anweisungen zur Erstellung von Merchant Promotions entsprechen.

Lesetipp > Alles was Sie über Google Merchant Promotions wissen sollten

Feed mit lokal erhältlichen Produkten (oder Local Inventory Ads)

Der Feed mit lokal erhältlichen Produkten (oder kurz LIA) gibt Händlern die Möglichkeit, ihren gesamten Online- und Offline-Produktkatalog zu bewerben. Ähnlich wie bei Shopping-Anzeigen erweitert dieses Multi-Channel- und Multi-Geräte-Produkt-Anzeigenformat die Sichtbarkeit der Werbetreibenden, indem es ihnen ermöglicht, die Verfügbarkeit und den Verkaufspreis ihrer Produkte in physischen Geschäften in der Nähe von E-Shoppern anzuzeigen. Dazu stellt Google den Werbetreibenden zwei Feeds zur Verfügung: den In-Store-Produktfeed (Local inventory ad) und den In-Store-Produktinventarfeed (Local storefront).

Wenn die Anzeige einem Internetnutzer vorgeschlagen wird, kann er mit einem Klick auf der Schaufensterseite des Händlers auf bestimmte Informationen zugreifen wie Produktinformationen, Karte, Kontaktdaten, Öffnungszeiten, zusätzliche Produkte etc.

Mit diesem Anzeigenformat verleihen Sie Ihrem Produktkatalog mehr Sichtbarkeit und verbessern das Einkaufserlebnis Ihrer Kunden. Sie bieten Ihren Kunden mehr Flexibilität beim Einkauf, um eine Reihe von Barrieren zu beseitigen: Versandkosten, Last-Minute-Käufe oder sogar die Nichtverfügbarkeit eines Produkts im Internet.

Lesetipp > #Infografik: 5 Gründe, die für Googles Local Inventory Ads sprechen

Hinweis: Google kreuzt Daten aus 4 potenziellen Quellen für LIA-Anzeigen: Feed mit lokal erhältlichen Produkten, Feed mit lokalem Produktinventar, Produktfeed und Google My Business Adressen.

Google Shopping Screenshot

Produktbewertungsfeed

Produktbewertungen sind für Ihr Unternehmen unerlässlich und ermöglichen es den Verbrauchern, die Qualität Ihres Angebots zu bewerten. Sie werden mit Sternen in Shopping-Anzeigen und teilweise in Produkteinträgen auf Google angezeigt.

Die Zuordnung von Rezensionsdaten aus einem Produktbewertungsfeed zu angebotenen Artikeln erfolgt automatisch. Der wichtigste Faktor sind dabei weltweit akzeptierte, eindeutige Produktkennzeichnungen wie GTINs. Wenn diese Codes fehlen, besteht das Risiko, dass die Bewertung nicht neben den richtigen Produkten angezeigt wird. Wenn GTINs fehlen, versucht Google, Rezensionen mithilfe anderer Metadaten wie Artikelnummern, Kombinationen aus Marke und MPN oder Artikel-URLs zuzuordnen.

Um diesen Feed zu verwenden, benötigen Sie mindestens 50 Rezensionen über alle Ihre Artikel hinweg. Sobald Sie das Antragsformular eingereicht und das Teilnahmeverfahren durchlaufen haben, können Sie Ihren Feed über Ihr Merchant Center-Konto hochladen.

Kusmi Tea

Manufacturer Center-Feed

Wenn Sie ein Hersteller, Markeninhaber oder Markenlizenzgeber sind, haben Sie die Möglichkeit, detaillierte Informationen über die Produkte, die Sie besitzen oder lizenzieren, bei Google hinzuzufügen. Nehmen Sie sich mit dem Google Manufacturer Center-Feed die Zeit, um detaillierte und umfangreiche Produktinformationen wie Produkttitel, Beschreibungen, Bilder, Hauptmerkmale, YouTube-Videos und mehr hinzuzufügen, um Ihren Produktkatalog zu bereichern.

Um den Manufacturer Center-Feed zu verwenden, sendet die Marke oder der Hersteller einen Produktdaten-Feed an das Manufacturer Center, das ihn dann abruft, um die Anzeigen zu vervollständigen, die ihre Produkte hervorheben, unabhängig davon, ob sie von ihnen oder anderen Händlern vertrieben werden. Mit diesem Feed sind Sie sicher, dass Sie für jedes Ihrer Produkte korrekte und vollständige Informationen präsentieren und so Ihre Marke in den Suchergebnissen von Google hervorheben. Weitere Informationen zur Vorbereitung Ihres Google Manufacturer Center-Feeds mit Lengow finden Sie auf Seite 60 in unserem Whitepaper „Succeed on Google Shopping“.

Der Zweck des Feeds ist es, die Nutzererfahrung auf Google.com, Google Shopping und anderen Google-Diensten zu verbessern. Sie erhöhen Ihre Konversionsrate und reduzieren Ihre Produktrücklaufquote, weil Sie helfen, relevante und vollständigere Shopping-Anzeigen für Verbraucher zu erstellen. Eine bessere Qualität der Shopping-Anzeigen, die Nutzern basierend auf ihren Suchanfragen auf der Google-Plattform präsentiert werden, hat nur Gewinner.

Schließlich bietet Ihnen das Manufacturer Center Zugriff auf Statistiken der verschiedenen Händler, die Produkte derselben Marke oder desselben Herstellers verkaufen. Mit dieser Funktion können Sie Eindrücke, Klicks und andere Leistungsdaten Ihrer Produkte mit Konkurrenzprodukten derselben Kategorie vergleichen.

Lesetipp > Mehr Sichtbarkeit und Traffic mit dem Google Manufacturer Center

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Adrian Gmelch

Adrian Gmelch ist Tech- und E-Commerce-begeistert. Er betreute zunächst große Tech-Unternehmen bei einer internationalen PR-Agentur in Paris, bevor er für die internationale Öffentlichkeitsarbeit bei Lengow tätig wurde.