Luxus im E-Commerce: Bereichern Sie Ihre Produktdaten und steigern Sie Ihre Online-Performance

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Laut McKinsey wird sich der Verkauf von Luxusgütern im Internet bis 2025 auf rund 74 Milliarden Euro verdreifachen. Um online erfolgreich zu sein, müssen Luxusanbieter alle ihre Daten verwalten, um das Einkaufserlebnis zu verbessern und Verkäufe zu generieren, die heute zu fast 80 % digital beeinflusst werden. Erfahren Sie in diesem Artikel, wie Sie mit einer zentralisierten Verwaltung Ihrer Produktdaten online erfolgreich sein können.

Die Luxusindustrie, die lange Zeit dem physischen Handel vorbehalten war, hat vor einigen Jahren einen digitalen Wandel vollzogen, um den Bedürfnissen der immer stärker vernetzten Verbraucher gerecht zu werden und die Werbung für ihren Produktkatalog auf die virtuelle Welt auszudehnen. Der Online-Luxussektor, der aufgrund seiner Seltenheit und Exklusivität manchmal als widersprüchlich zum E-Commerce empfunden wird, bietet Marken dennoch eine neue Möglichkeit, ihren Kunden ein zusammenhängendes Erlebnis zu bieten. Diese Online-Erweiterung hat es bestimmten Marken ermöglicht, eine DtoC-Strategie zu verfolgen, bei der sie eine dauerhafte und direkte Beziehung zu ihren Kunden aufbauen und gleichzeitig die Kontrolle über ihr Geschäft behalten. Zusätzlich zu diesem neuen Einkaufserlebnis für die Verbraucher erreichen Luxusmarken auch ein neues Publikum, welches es gewohnt ist, in Online-Shops, auf Marktplätzen, bei Google Shopping oder in sozialen Netzwerken einzukaufen.

Um während der gesamten Customer Journey des Verbrauchers präsent zu sein, müssen Luxusmarken daher täglich eine große Datenmenge verwalten (Produktdaten, hochauflösendes Bildmaterial usw.) und über eine qualitativ hochwertige Online- und/oder Offline-Preis- und Lagerverwaltungspolitik verfügen, insbesondere wenn sie ihre Produkte über andere Kanäle als ihren Online-Shop vertreiben.

All diese Daten sind jedoch oft zwischen verschiedenen Silos (ERP, CRM, Supply Chain Tool, Lagerdateien etc.) verteilt, was ihnen eine globale Sichtbarkeit ihrer Aktivitäten verwehrt. Die Herausforderung wird darin bestehen, diese verschiedenen Informationsquellen am selben Ort zu zentralisieren, um hochwertige Produktdaten analysieren, nutzen und veröffentlichen zu können.

Um Ihnen zu helfen, die Daten Ihres Produktkatalogs innerhalb unserer Plattform anzureichern, zeigen wir Ihnen drei Herausforderungen, die von einer unserer Luxuskundenmarken (spezialisiert auf Mode) angegangen wurden. Die Marke konnte dank eines optimierten und besser strukturierten Produktkatalogs ihre Online-Performance verbessern.

1/ Den Verkauf der Produkte auf den verschiedenen Marketingkanälen verwalten

Unser Kunde, der seine Produkte über Google vertreibt, hat beschlossen, seine Suchkampagnen (und insbesondere Google Shopping) zu optimieren, indem er bestimmte strategische Preis- und Bestandsdaten in seinen Quellkatalog einspeist. Diese Informationen sind zum Beispiel wichtig für Produkte wie Schuhe, bei denen mehrere Größen berücksichtigt werden müssen. Diese Aktion kann auch durchgeführt werden, wenn Sie Ihre Produkte z.B. über Instagram oder Pinterest vertreiben.

Diese Schlüsseldaten waren zwar nicht im Quellkatalog verfügbar, befanden sich aber dennoch auf anderen separaten Informationssystemen und waren schwer miteinander zu synchronisieren. Um keine Entwicklungszeit zu verschwenden und diese Informationen intern wieder zu integrieren, konnte die Marke diese Daten über unsere Funktion „Zusätzliche Quellen“ direkt in ihren Katalog aufnehmen. Mit dieser Funktion konnte unser Kunde mehrere Datenquellen (Datei, FTP, HTTP-Link etc.) kombinieren, um seinen Quellkatalog anzureichern.

Nachdem diese Daten in seinen Quellproduktkatalog aufgenommen wurden, entschied sich der Kunde dann für die Verwendung unserer Funktion „Segmente“. Diese Funktionalität ermöglicht die Erstellung von Produktsegmenten, um bestimmte Artikel vom Verkauf auszuschließen, aber auch, um Produktgruppen stärker auf ein Angebot vorzubereiten.

Mit „Segments“ hat sich die Marke zum Beispiel dafür entschieden, nur ihre Bestseller-Produkte mit ausreichendem Lagerbestand zu vertreiben, was sich sehr positiv auf die Angebotsstrategie auswirkte. Darüber hinaus konnte sie diese Funktion nutzen, um nur einen Teil ihres Katalogs an Influencer zu versenden.

Hinweis: Mit Lengow können Sie Ihre Bestände in Echtzeit verwalten. So wissen Sie, wie viele Einheiten pro Produkt verfügbar sind (und nicht nur, ob sie auf Lager sind oder nicht).

2/ Den eigenen Katalog mit Wettbewerbsinformationen bereichern

Wie viele Marken nutzt unser Kunde ein Instrument, das ihm den Zugang zu den Preisen seiner Wettbewerber ermöglicht. Um diese Daten in unsere Plattform zu integrieren, haben wir eine neue Informationsquelle über unsere „Additional Sources“-Funktionalität hinzugefügt und sie dann in unseren Quellenkatalog eingebunden.

Um in seinem Ansatz noch weiter zu gehen, nutzte es dann die „Segmente“-Funktionalität, um nur die im Vergleich zu seinen Konkurrenten leistungsstärksten Produkte auf den Marketingkanälen zu versenden, auf denen die Marke präsent ist.

Schließlich hat das Unternehmen in den letzten Wochen die Preise einiger seiner über das Internet verkauften Produkte neu positioniert, indem es sich auf die Preise seiner Konkurrenten bezog.

3/ Verwalten Sie den Verkauf Ihrer Produkte mit Hilfe von Google Analytics Daten

Google Analytics, eines der unverzichtbaren Tools für Online-Händler, ist auch das Analysewerkzeug unseres Kunden. Um einen globalen Überblick über die E-Commerce-Aktivitäten zu erhalten, wollte die Marke die in ihrem Online-Shop gesammelten Analytics-Daten nutzen, wie z.B. die Anzahl der Klicks auf Produktlisten, die Anzahl der Hinzufügungen/Löschungen des Produkts im Warenkorb, den Umsatz pro Produkt und pro Kauf usw.

Um seine Produktstatistiken von Google Analytics abzurufen, hat sich unser Kunde mit der Lengow App für Google Analytics (verfügbar in unserer App-Galerie) ausgestattet, um dann die Verwaltung seiner Aktivität zu verfeinern, indem er Regeln und Ausschlüsse in seinem Katalog entsprechend den Verkaufstrends seines Online-Shops festlegt. Diese App hat es unserer Marke ermöglicht, einen Teil ihres Katalogs zu testen, indem sie nur die Top 100 ihrer profitabelsten Produkte an Verkaufskanäle gesendet hat. Basierend auf den Einnahmen der letzten 7 Tage, entschied sie dann einen neuen Marktplatz zu testen oder nicht.

Dank all dieser Anreicherung von Produktdaten (Lager, Preise, Analysen) konnte unser Kunde seine Kampagnen viel flexibler und relevanter verwalten. So hat die Marke den Traffic verbessert und den Umsatz angekurbelt, indem sie nur die leistungsfähigsten Produkte ihres Katalogs an Vertriebskanäle versandt hat.

Wenn Sie mehr über dieses Unternehmen im Luxus-Bereich erfahren möchten, dann finden Sie hier eine ausführliche Success Story zum Download:

Case Study Luxus

Verbesserung der E-Commerce-Performance eines Luxusunternehmens durch …

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Adrian Gmelch

Adrian Gmelch ist Tech- und E-Commerce-begeistert. Er betreute zunächst große Tech-Unternehmen bei einer internationalen PR-Agentur in Paris, bevor er für die internationale Öffentlichkeitsarbeit bei Lengow tätig wurde.